Kartenspiele für Demenzkranke

Das Alter gesund und munter erleben ist nicht jedem Menschen gegeben, stattdessen warten Krankheiten wie die Demenz auf den Senioren. Damit die Krankheit aber den älteren Menschen nicht sofort vollkommen aus der Bahn wirft, können Spiele für Demenzkranke eine effektive Hilfe sein. Jetzt wird das Gehirn trainiert. Spiele für Senioren bringen wieder Spaß ins Leben und schaffen Erfolgserlebnisse, die besonders für den Demenzkranken sehr wichtig sind.

Demenz – durch Spiele wieder Kontakt bekommen

Wer Demenzkranke pflegt, der wird erkennen, dass die Kommunikation im Verlauf der Krankheit immer schwieriger wird. Trotzdem sollte man mit dem Erkrankten immer reden, auch wenn der Eindruck entsteht, dass das Gesagte nicht verstanden wird und der Erkrankte nur apathisch neben einem sitzt. Jetzt kann ein Spiel Vertellekes zum Einsatz kommen und wieder ein wenig Kontakt schaffen. So werden gezielt Fragen gestellt, die um die eigene Biografie des Erkrankten zu ergründen. Aber auch kleine Rätsel können gelöst werden und die Familie kann sich als Pantomime betätigen, damit der Kranke Begriffe raten kann. Damit kann das Gedächtnis spielerisch trainiert werden und rät der Demenzkranke immer wieder den richtigen Begriff, so hat er stetig ein Erfolgserlebnis.

Spiele für Demenzkranke – wieder ein Wir-Gefühl schaffen

Mit schönen Spielen wird der Kranke immer wieder zum festen Teil der Familie und er fühlt das wichtige Wir-Gefühl, bei einer Krankheit die eigentlich sehr einsam und isoliert macht. Dieses Gefühl schafft auch das Spiel „Erinnere Dich!“, dass mit besonders großen Spielkarten beim Memory-Spiel dafür sorgt, einem Senior das Sehen zu erleichtern. In fröhlicher Spielrunde kann jetzt das Gehirn und Gedächtnis trainiert und wieder ein Erfolgserlebnis geschafft werden. Ein schönes Gemeinschaftserlebnis kann auch das Spiel Waldspaziergang sein, wo der Demenzkranke mit kleinen Geschichten und Rätseln herausgefordert wird. Hier werden auch Lieder gesungen und damit kann wieder das Gedächtnis trainiert werden.

Leben mit Demenz – Spiele bringen wieder mehr Lebensfreude

Bevor der Demenzkranke einen Punkt seiner Krankheit erreicht, an dem er sich ganz in sich zurückzieht, sollte mit schönen Spielen versucht werden, diesen Zeitpunkt so weit wie möglich nach hinten zu verschieben. Dabei helfen kann ein Spiel wie Sprichwörter raten, dass durch die Verwendung möglichst kurzer Redewendungen für einen Erkrankten einfach ideal ist. Je weiter die Erkrankung fortgeschritten ist, umso einfacher sollten die Sprichwörter sein, damit auch ein Erfolgserlebnis immer möglich ist.

Spiele für Zwischendurch – das kleine Training für Erkrankte

Nicht immer muss ein großer Spieleabend auf dem Programm stehen. Mit Aktivierungskarten für die Kitteltasche kann immer wieder ein kleines Gedächtnistraining für Zwischendurch gestartet werden. Ob Lieder gesungen werden oder kleine Reime zum Vortrag kommen, der Demenzkranke fühlt, dass er in diesem Moment der Mittelpunkt des Geschehens und sehr wichtig ist. Dazu wird das Gedächtnis stetig herausgefordert und so kann spielerisch der Zeitpunkt des vollkommenen Abkapselns von der Realität hinausgezögert werden. Dazu kommt die Möglichkeit den Erkrankten wieder in ein Gespräch zu locken und so eine Kommunikation zu ermöglichen. Wichtige Trainingseinheiten im Alltag, die verhindern die schwere Form der Demenz zu schnell zu erreichen.