Clonk – Besser als Siedler?

Bei dem Spiel Clonk handelt es sich um eine Reihe von Computerspielen mit 2D-Welten. Diese wurden von RedWolf Design erfunden und in den Jahren von 1994 bis 2008 weiterentwickelt. Bis heute sind davon 8 Spiele auf dem Markt erschienen. Das Spiel zeichnet sich als ein Action-, Geschicklichkeits-, und Taktikspiel aus. Zusätzlich bietet das Spiel die Möglichkeit, dass es auch von mehreren Spielern gleichzeitig gespielt werden kann.

Das Hauptziel dieses Multiplayerspiels ist, dass eine Infrastruktur aufgebaut werden muss. Hierbei ist es wichtig, dass diese auch funktionieren sollte. Weiterhin sollte der Spieler neue Ressourcen (zum Beispiel Gold und Erz) erschließen. Aber das ist noch lange nicht alles, auch sollte bei dem Spiel eine gute und erfolgreiche Armee aufgebaut werden.

Im Grunde genommen ist dieses Spiel vergleichbar mit dem Spiel “Siedler”. Doch im Unterschied dazu ist bei Clonk das militärische Netz mehr im Fokus. Daher ist dieses Spiel mehr für Spieler geeignet, welche ihre Spiele mit mehr Streitlust begehen. Nur so können auch die Gegner bei Clonk bezwungen werden.

Eine Spielhandlung mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten

By Matthes Bender (matthes), Sven Eberhardt (Sven2), Peter Wortmann (PeterW), Günther Brammer (Günther), Armin Burgmeier (Clonk-Karl), Florian Groß (flgr), Felix Wagner (Clonkonaut), Richard Gerum (Randrian), Markus Hoppe (Shamino), Bernhard Bonigl (Boni), Matthias Rottländer (Matthi), Tobias Zwick (Newton), Tyron Madlener (Tyrone), Tim Wölfle (timi), Robert Fletcher (Robert), Linus Hofmann (Linus), Eric Nitzschke (DukeaufDune), Hans-Christian Kühl (HCK), Sebastian Burkhart (Buggi) [1] (Clonk team) [Public domain], via Wikimedia Commons

By Matthes Bender (matthes), Sven Eberhardt (Sven2), Peter Wortmann (PeterW), Günther Brammer (Günther), Armin Burgmeier (Clonk-Karl), Florian Groß (flgr), Felix Wagner (Clonkonaut), Richard Gerum (Randrian), Markus Hoppe (Shamino), Bernhard Bonigl (Boni), Matthias Rottländer (Matthi), Tobias Zwick (Newton), Tyron Madlener (Tyrone), Tim Wölfle (timi), Robert Fletcher (Robert), Linus Hofmann (Linus), Eric Nitzschke (DukeaufDune), Hans-Christian Kühl (HCK), Sebastian Burkhart (Buggi) [1] (Clonk team) [Public domain], via Wikimedia Commons

Bei den Hauptakteuren von Clonk handelt es sich um kleine Wesen, welche den Menschen sehr ähnlich sind. Diese werden als Clonks bezeichnet.

In einer zweidimensionalen Welt müssen diese Wesen mit der jeweiligen Computersteuerung (Joypad, Tastatur oder Maus) überleben. Hierbei treffen sie regelmäßig auf Tiere, Gebäude und Objekte mit denen sie in ständige Interaktion treten müssen. Diese Landschaft ist nicht nur zweidimensional, sondern kann sich auch dynamisch verändern.

Bis zu vier Spieler können sich an diesem Spiel an einem PC mit Hilfe eines Split Screens beteiligen. Wenn die Spieler sich aber über das LAN oder das Internet verbinden, ist es sogar möglich, dass sich beliebig viele Spieler an diesem Spiel beteiligen können. Es gibt in diesem Spiel auch eigene physikalische Gesetze, daher ist es nicht verwunderlich, wenn verschiedene Flüssigkeiten anders miteinander reagieren, als in der Wirklichkeit. Bei diesem Spiel gibt es viele verschiedene Szenarien, bei denen auch das jeweilige Spielziel unabhängig voneinander betrachtet werden kann. Zum Beispiel kann auch jeder gegen jeden kämpfen, oder es existieren Belagerungen, welche mit diversen Strategien bearbeitet werden können und nebenbei ist es auch noch möglich, dass der Spieler unterschiedliche Missionen absolvieren kann.

Spezielle Zusätze von Clonk

Clonk ist so weit weiterentwickelt worden, dass erfahrene Spiele sich ihre eigenen Welten erstellen können. Das ist möglich, weil eine interne Scriptsprache inklusive eines modularen Systems für die Objekte verwendet wird. Nur dadurch kann eine Flexibilität bei den Erweiterungen gewährleistet werden. Somit kann sich der Spieler, sofern er erfahren genug ist, eigene Wunschszenarien oder sogar komplett neue Spielwelten je nach Geschmack erstellen.

Neben dieser eigenen Entwicklung von Erweiterungen bietet Clonk aber auch noch weitere standardisierte Erweiterungen für die Spieler an. Hierbei können aber nur noch Basisfunktionen des Spiels verwendet werden. Daher werden solche Erweiterungen eher als Standardpacks bezeichnet. Ein Beispiel einer standardisierten Erweiterung ist die Ritterwelt, in der die Ritter in einer mittelalterlichen Welt mit Schwertern oder Äxten gegeneinander kämpfen.

Clonk als Brettspiel

Clonk ist nicht nur ein Computerspiel. Es gibt auch ein nicht ganz so bekanntes Brettspiel mit diesem Namen.

Bei diesem Spiel sind die Spieler Zwerge, welche so viele Gegenstände aus den Minen bergen wollen. Zu diesen Gegenständen zählen zum Beispiel Kristalle. Dabei ist es wichtig, dass das Monster, welches in den Schächten schläft nicht geweckt wird. Als erstes bekommt jeder Spieler zwei Plättchen, welche anzeigen für welche Gegenstände und Kartenfarben der Spieler am Ende des Spiels Bonuspunkte erhalten wird. Eins dieser Plättchen wird offen für alle Spieler gelegt und das Zweite bleibt verdeckt. Weiterhin erhält jeder Spieler noch Handkarten.

Es gibt 5 Schächte mit den jeweiligen Schatzkarten. In der ersten Runde kann jeder Spieler bis zu vier Schatzkarten ziehen. Hierbei muss aber beachtet werden, dass die Farbe oder der Gegenstand der Wunschkarte mit den der zuletzt gezogenen Karten übereinstimmt. Außerdem darf auch nur eine der obersten Karten aus den fünf Schächten gezogen werden. Sollte ein Spieler weniger als 4 Karten nehmen, erhält dieser für jeden offenen Platz auf seinem Tableau die Karte, die dort abgebildet worden ist. Das können zum Beispiel Schnarchkarten, Kawummkarten oder normale Schatzkarten sein.

Die Schnarchkarten (3-Augen) sind schlecht für die Spieler. Denn je lauter geschnarcht wird, umso schneller wird das Monster geweckt. Die Kawummkarten können eingesetzt werden um die erste oder die letzte Schatzkarte wegzusprengen. Mit deren Hilfe können also andere Schätze geborgen werden, als es sein müsste. Daher ist es nicht unbedingt schlecht, wenn auf Schätze verzichtet wird.

Die Augensymbole auf den Karten geben an wie viel Krach beim Sammeln gemacht wird. Denn der Spieler, welcher am Ende, wenn das Monster erwacht (wenn Karte „Erwachen“ gezogen wird) am lautesten gewesen ist, verliert die Hälfte seiner Münzen.

Am Ende werden alle Münzwerte auf den gesammelten Schatzkarten zusammengezählt. Hier muss aber auch bedacht werden, dass es noch Bonusmünzen bei den beiden Auftragsplättchen gibt. Der Spieler mit den meisten Punkten oder Münzen ist am Ende der Gewinner.