Brettspiele für Jung und Alt

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Auf den Spuren von Marco Polo (von Schmidt Spiele)

Der Titel des Spieles verrät es bereits: Man geht gemeinsam mit Marco Polo auf eine spannende Reise in den Fernen Osten. Hierbei verkörpert man eine Person aus Marco Polos Gefolgschaft. Diese Person wählt jeder Spieler im Vorfeld selber frei aus. Die Reiseroute, die sich während des Spieles für jeden Spieler ganz unterschiedlich gestalten kann, entscheidet darüber, wie viele Handelsposten man errichtet, wie viele Aufträge man erfüllt, wie viel Geld und Ressourcen man am Ende besitzt. Dies bringt wiederum Siegpunkte und kann schlussendlich auch zum Sieg führen. Ein vielschichtiges Spiel, bei dem Strategie gefragt ist, aber auch ein Quäntchen Glück den Spielverlauf bestimmt. Empfohlen für 2 – 4 Spieler ab 12 Jahren.

Codenames (von Czech Games Edition)

Ein Spiel, das man gut zu zweit spielen kann, das besser aber mit 4 – 8 Spielern gespielt wird. Die Spieler bilden zwei möglichst gleich große und gleich starke Teams. Jedes Team wählt einen Geheimdienstchef. Nur dieser kennt jeweils all seine Agenten und versucht nun, seinen Team-Mitgliedern, denen wiederum nur 25 Codenamen bekannt sind, Hinweise auf die Identität der Agenten zu liefern. Dies geschieht mit Hilfe von Wortkarten. Ziel des Spieles ist, das erste Team zu sein, dem es gelingt, mit allen Agenten Kontakt aufzunehmen. Insgesamt ein sehr abwechslungsreiches und unterhaltsames Spiel für Spieler ab 14 Jahren.

Scrabble (von Mattel)

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Dieses Wortspiel wurde bereits 1948 entwickelt und ist auch heute immer noch sehr beliebt. Aus Buchstabensteinen müssen Wörter entsprechend der deutschen Rechtschreibung gebildet und auf dem Spielbrett abgelegt werden. Jeder Buchstabenstein hat einen bestimmten Punktewert. So ergibt jedes gelegte Wort eine Punktezahl, die gewertet wird. Zusätzlich können Bonuspunkte erworben werden. Diese erhält man, wenn das abgelegte Wort auf einem der markierten Prämienfeldern des Spielbrettes liegt. So ergibt sich am Ende für jeden Spieler eine Gesamtpunktzahl. Gewinner ist der Spieler mit den meisten Punkten. Ein Spiel, das viel Spaß bereitet, bei dem man aber durchaus auch die Rechtschreibung üben und trainieren kann. Kann von 2 – 4 Spielern ab 10 Jahren gespielt werden.

Colt Express (von Ludonaute)

Kein Brettspiel im eigentlichen Sinne, denn Mittelpunkt des Spieles bildet ein Passagierzug. Dieser muss vor dem ersten Spielbeginn erst einmal zusammengebaut werden. Dann aber geht der Spaß richtig los: Die Spieler, die sich vorab einen der sechs zur Auswahl stehenden Charaktere ausgesucht haben, versuchen nun, die im Zug deponierten Geldbeutel, den Schmuck oder die vom Sheriff bewachte Geldkassette zu rauben. Dabei setzt jeder Spieler die Fähigkeiten ein, die ihm durch seine vorher ausgewählte Figur verliehen werden. Die verschiedenen Aktionen, die während einer Spielrunde ausgeführt werden sollen, werden von jedem Spieler sorgfältig geplant. Bei der Ausführung kommt es aber immer dann zu lustigen Szenen, wenn die Aktionen der einzelnen Figuren so gar nicht zusammenpassen wollen. Viel Spaß für 2 – 6 Spieler ab 10 Jahren.

Die Siedler von Catan (von Kosmos)

Siedler-bauen-denken-interagierenDie Insel Catan wird mit Straßen, Dörfern und Städten bebaut. Notwendig sind dazu die fünf Rohstoffe, die es auf der Insel gibt. Deshalb ist es wichtig, die Siedlungen strategisch günstig zu errichten, sodass sie an möglichst alle Landschaften mit den fünf unterschiedlichen Rohstoffvorkommen grenzen. Nur so kann man, sobald die richtige Zahl gewürfelt wird, Rohstoffe bekommen. Sieger ist derjenige, der zuerst zehn Siegpunkte hat. Diese erhält man für erbaute Siedlungen, die längste Handelsstraße oder auch direkt über Entwicklungskarten, die man ebenfalls mit Rohstoffen erwerben kann. Ein großes Spielvergnügen für 3 – 4 Spieler ab 12 Jahren. Die verschiedenen Erweiterungen, die es zu dem Basis-Spiel gibt, können auch von 6 Personen gespielt werden.

Das verrückte Labyrinth (von Ravensburger)

Ziel des Spieles ist es, mit seiner Spielfigur bestimmte Felder auf dem Spielbrett zu erreichen. Das klingt zunächst einfach, ist es aber gar nicht. Das Spielbrett ist nämlich ein großes Labyrinth, das bei jedem Spielzug von dem jeweiligen Spieler verändert wird. Insgesamt muss jeder Spieler 7 Aufgabenkarten abarbeiten, d. h. er muss versuchen, die 7 Felder zu erreichen, auf denen dieselben Gegenstände abgebildet sind, die auch auf seinen Aufgabenkarten zu sehen sind. Sieger des Spieles ist derjenige, der als Erster alle 7 Gegenstände erreicht und eingesammelt hat. Ein lustiges Familienspiel, geeignet für 2 – 4 Spieler ab 7 Jahren.

Risiko (von Hasbro)

Die richtige Wahl für all diejenigen, die Strategie-Spiele lieben. Als Oberbefehlshaber einer großen Armee versuchen die Spieler, die Welt zu retten. Zuerst werden die Armeen der Reihe nach auf unterschiedlichen Gebieten platziert. Nun ist man entweder Angreifer oder Verteidiger, befreit besetzte Länder und Kontinente, erfüllt geheime Missionen und versucht immer wieder, die eigene Armee, die aus Infanterie-, Kavallerie- und Artillerie-Einheiten besteht, zu verstärken. Gewonnen hat am Ende derjenige, der alle 42 Gebiete des Spielplanes besetzt hat oder alle Missionen erfüllt hat (je nachdem, welche Spielvariante gewählt wurde). Eine spannende Unterhaltung für 2 – 6 Spieler ab 10 Jahren.

Monopoly (von Hasbro)

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Dieses Spiel gehört zu den erfolgreichsten Brettspielen überhaupt, ist in 37 Sprachen verfügbar und wird in über 103 Ländern verkauft. Es gibt mittlerweile mehrere Versionen. Es kann ganz klassisch mit Geldscheinen oder beispielsweise auch mit Bankomatkarten gespielt werden. Das Ziel ist aber immer dasselbe: Man erwirbt möglichst viel Besitz (Straßen, Straßenzüge, Bahnhöfe, Versorgungswerke), baut Häuser und Hotels und versucht, seine Mitspieler in die Insolvenz zu treiben. Derjenige, der am Ende das größte Vermögen besitzt, hat gewonnen. Wer kein Geld mehr hat, scheidet aus. Ein Spiel, das man immer wieder gern auch mal in größerer Runde (2 – 8 Spieler) spielt. Das klassische Monopoly wird für Spieler ab 8 Jahren empfohlen, die Junior-Variante ist aber bereits für Kinder ab 5 Jahren.

Ubongo (von Kosmos)

Der Name bedeutet “Gehirn” oder “Intelligenz”. Tatsächlich muss man bei diesem Spiel sein Gehirn ganz schön anstrengen, denn es müssen aus verschiedenartig geformten, farbigen Teilen Figuren nachgelegt werden. Diese Figuren sind auf Legetafeln vorgegeben. Hierbei gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, d. h. man kann mit den etwas einfacheren Varianten beginnen und die Schwierigkeit dann langsam steigern. Die Zeit, die man zum Überlegen und Ausprobieren hat, ist begrenzt. Wer es in der vorgegebenen Zeit schafft, seine Figur zu legen, bekommt ein Juwel. Gewinner ist am Schluss derjenige, der die meisten Juwelen einer Farbe besitzt. Geeignet ist dieses kurzweilige Spiel, von dem es auch einige, etwas unterschiedliche Versionen gibt, für 2 – 4 Spieler ab 8 Jahren.

Camel Up (von Pegasus Spiele)

Ein Spiel, das man prima zu zweit spielen kann, das aber auch in einer Gruppe von 8 Spielern ein Riesenspaß ist – sowohl für Kinder (ab 8 Jahren) als auch für Erwachsene. Es handelt sich hierbei um ein spannendes Kamelrennen, bei dem die Spieler auf die unterschiedlich farbigen Kamele Wetten abschließen. Das Rennen an sich ist schon sehr lustig, denn mitunter tragen die Tiere sich gegenseitig durch die Wüste (daher auch der Name des Spieles “Camel Up”). Richtig spannend wird es aber durch die Wetten. Dabei kann man auf das Sieger- aber auch auf das Verliererkamel setzen. Gewinner ist am Ende natürlich derjenige, der das meiste Geld gewonnen hat. Ein Spielvergnügen mit großem Unterhaltungswert.

Carcassonne (von Schmidt Spiele)

Das eigentliche Spielbrett entsteht hier erst während des Spieles. Jeder Spieler legt immer dann, wenn er an der Reihe ist, ein Legekärtchen an die bereits ausliegenden Landschaftskarten an. So entsteht nach und nach eine Landkarte, auf der Städte, Straßen, Wiesen und Klöster zu sehen sind. Diese können nun von den Gefolgsleuten (den Spielfiguren) eines Spielteilnehmers besetzt werden. So erhält man die Siegpunkte, die am Ende darüber entscheiden, wer Gewinner des Spieles ist. Aufgrund der großen Beliebtheit von Carcassonne wurden mittlerweile mehrere Erweiterungen dafür entwickelt. So ist es mit Erweiterung spielbar bis 8 Personen (ab 8 Jahren), das “Grundspiel” ist für 2 – 5 Personen ausgelegt.

Cluedo (von Hasbro)

Das richtige Spiel für kleine und große Detektive. Der Spielplan zeigt den Grundriss von mehreren Räumen. In einem dieser Räume ist ein Mord geschehen. Die Spieler versuchen nun, den Mörder, den Tatort und die Mordwaffe zu ermitteln. Dies geschieht, indem jeder Spieler, der an der Reihe ist, Verdächtigungen ausspricht. Er selber sowie auch die Mitspieler versuchen dann, Rückschlüsse auf den eigentlichen Tathergang zu ziehen. Das ist ein bisschen knifflig und man muss schon genau aufpassen, macht aber viel Spaß. Derjenige, der den Mordfall am Ende löst, ist natürlich der Gewinner. Gespielt werden kann Cluedo von 3 – 6 Spielern ab 9 Jahren.

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Gesellschaftsspiele für Senioren

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Gedächtnistraining

Gesellschaftsspiele für Senioren, sind nicht nur ein guter Zeitvertreib, sondern fördern die Konzentration, die mit dem Alter nachlässt. Mit den Gesellschaftsspielen können Senioren ihr Gedächtnis spielerisch trainieren und die Konzentration ein wenig fördern. Es gibt viele verschiedene Variationen der Spiele, somit ist für jeden etwas dabei. Vor allem kann man mit einem oder mehreren Spielern spielen und die Langeweile hat keine Chance. Für ältere Menschen ist es sehr wichtig, ihr Gehirn ab und zu zu trainieren und fit zu halten, damit die Vergesslichkeit und Demenz nicht irgendwann den Alltag kontrollieren können. Natürlich beugen Gesellschaftsspiele Krankheiten nicht vor, aber sie beugen einigen Dingen wie zum Bespiel der Vergesslichkeit vor und halten das Gehirn in Form, aber auch den Menschen selber. Dafür müssen diese gar nicht jeden Tag spielen, es macht schon einiges aus, wenn diese Menschen sich ab und zu die Zeit dafür nehmen.

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Abwechslung

Senioren haben meist einen geregelten Tagesablauf, der jeden Tag derselbe ist.
Gesellschaftsspiele für Senioren sind eine Möglichkeit sich die Zeit im Alltag etwas zu vertreiben und etwas Spaß zu haben. Es ist wichtig für älter werdende Menschen etwas Abwechslung im Alltag zu haben und nicht in der Langeweile zu versinken. Besonders in sozialen Einrichtungen, bieten sich Gesellschaftsspiele für Senioren an, da die Menschen dadurch auch in Kontakt mit anderen Menschen kommen und sich in Gespräche verwickeln lassen. Die sozialen Kontakte der Menschen sind sehr wichtig und machen einiges an den Menschen aus, wie zum Beispiel das Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und eine positive Einstellung. Die Einstellung eines Menschen macht sehr viel aus, unter anderem zum Beispiel wie man auf andere Menschen wirkt und ob uns jemand auf den ersten Blick als sympathisch oder unsympathisch empfindet.
So oder so Gesellschaftsspiele bringen in den Alltag der Senioren etwas Schwung und Spaß und sorgen dafür, dass keine Langeweile einkehren kann.

Einfach und unkompliziert

Die Gesellschaftsspiele für Senioren sind einfach zu verstehen und sind meist unter den älteren Menschen bekannt. Die Regeln sind eigentlich immer simpel und nicht zu lang. Die Anzahl der Spieler ist meistens auch irrelevant. Außerdem ist die Spielzeit meist nicht zu lang, sodass die Spiele nicht langweilig oder zu anstrengend werden. Brettspiel-Enkel-und_Grosseltern
Bei fast allen Gesellschaftsspielen für Senioren, wird keine körperliche Anstrengung benötigt und auch keine Bewegung, da die meisten Gesellschaftsspiele Brett- oder Kartenspiele sind. Die Gesellschaftsspiele für Senioren, können auch mit jüngeren Familienmitgliedern gespielt werden, wie zum Bespiel mit Kindern oder Enkelkindern, da sie nicht altersbegrenzt sind und Jung und Alt Spaß haben kann. Außerdem sind die Spiele handlich und einfach zu transportieren, für einige braucht man nicht einmal ein Brettspiel, es reicht Stift und Papier oder ein kleiner Ball und so weiter. Ob im Urlaub, zu Hause oder im Seniorenheim Gesellschaftsspiele nehmen die Langeweile und halten das Gedächtnis auf Trab.

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Gehirnjogging für Senioren

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Wie bei der körperlichen Fitness, so ähnlich ist es auch mit der Fitness im Kopf.
Als älter werdender Mensch merkt man jeden Tag, dass die Fähigkeit des Gehirns auf vielen Ebenen nicht mehr so belastet werden kann, wie es früher einmal war. Selbst das Aufschreiben verschiedener Vorhaben oder Daten nützt gar nichts, wenn man vergisst auf den Merkzettel zu schauen. Wer dies früh genug erkennt, hat natürlich eine gute Ausgangsposition, um etwas gegen nachlassende Gedächtnisleistung zu tun und somit länger fit im Kopf zu bleiben.

Die verschiedenen Jogging-Disziplinen des Gehirns

Senioren können ihr Gehirn unter anderen in folgenden Disziplinen fit halten:
1. Konzentration
2. Erinnerung
3. Logisches Denken
4. Kreativität
5. Fingerfertigkeit

Es gibt viele Wege, sein Gehirn zu trainieren. Natürlich kann hier nur ein kleiner Ausschnitt der Möglichkeiten angesprochen werden. Hier folgen einige Beispiele.

Konzentrationstraining

Eine der vielseitigen Übungen ist ganz einfach ein Buch über ein interessantes Thema oder ein Roman mit einer schönen Geschichte, zu lesen. Dabei wird von dem Gehirn Konzentration gefordert. Aber auch die Vorstellungskraft, also die Kreativität, wird angeregt. Jeder kennt das Empfinden mitten im Geschehen dabei zu sein. Was aber alleine als auch mit anderen als Konzentrationsübung gemacht werden kann, das ist Bilder puzzeln.
Der Handel bietet spezielle Seniorenpuzzles an. Diese Puzzles haben extra große Setzelemente.

Erinnerung

Ein verbessertes Erinnerungsvermögen wird ein zuvor schon falsches Puzzleteil deutlich schneller wiederfinden. Außerdem stärkt dieses Spiel logisches Denken und die Fingerfertigkeit. Das bekannteste, aber sehr zweckmäßige Spiel ist wohl das Memory-Spiel. Dabei haben Enkelkinder besonders viel Freude, wenn sie Ihre Großeltern an die Wand spielen können. Kreativität ist dabei nicht sehr gefragt.

Logisches Denken

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Spiele die besonders das logische Denkvermögen anregen sind wohl: Schach, Mühle, Dame und ebenfalls Anlegespiele. Ebenso bestimmte Kartenspiele wie Skat oder Rommee. Auch hierbei ist die logische Denkfähigkeit von Bedeutung. Zu den Spielen, die ebenfalls ein gutes Training für logisches Denken anbieten, sind Solitär und Mastermint. Für eine(n) Senior(in) sind die Ausführungen als Steckmodel zweckmäßiger.

 Kreativität

Um diese Gehirnfähigkeit aufrecht zu halten oder zu fördern, können Rollenspiele in einer Gruppe sein. Texte lernen ist gut für das Erinnerungsvermögen und durch körperliche Darstellung wird auch die Kreativität gefördert. Alternativ dazu gäbe es die Möglichkeit Erlebtes, was wiederum gut für das Erinnern ist, oder Erdachtes in Kurzgeschichten niederzuschreiben. Die könnten dann hoffentlich zur Freude der Anwesenden an Geburtstagen vorgelesen werden.

Fingerfertigkeit

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Da die Bewegungen der Gelenke immer durch das Gehirn gesteuert werden, wenn auch unbewusst, ist ein trainiertes Gehirn eher in der Lage eine gewisse Fingerfertigkeit zu erhalten.
Dafür sind die meisten bekannten Spiele in vergrößerten Ausgaben zu haben. Dadurch ist erstens die Handhabung und zweitens ein besseres Erkennen gesichert. Das wird Leuten mit einer Sehschwäche die Teilnahme an Gesellschaftsspielen ermöglichen. Weiterhin werden bestimmte Spiele als Steckversion angeboten um eine genaue Platzierung zu gewährleisten. Um das Gehirn nicht einseitig zu stärken, werden unterschiedliche Spielarten empfohlen.

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Brettspiele für Demenzkranke

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Der Begriff Demenz (lat. dementia, von de mente = ohne Geist, von Sinnen) ist der Oberbegriff für die Erkrankungsbilder, die mit dem Verlust der geistigen Funktionen einhergehen. Bei den geistigen Funktionen handelt es sich vor allem um das Denken, Erinnern und Orientieren. Die Demenz ist eine geistige Erkrankung beim Menschen, im Folgenden der Patient genannt, dessen Voraussetzung eine erworbene organische Hirnschädigung ist. Es ist für den Patienten wichtig die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und diese zu behandeln.

Die Therapie

Sobald die Erkrankung von einem Facharzt diagnostiziert wurde, muss diese auch sofort behandelt werden. Des Weiteren wirft auch diese Diagnose viele Fragen für die Familie und Freunde auf. Natürlich stehen der Arzt und sein Team mit Rede und Antwort beiseite, aber es gibt auch im Internet hilfreiche Angebote. Auf der Internetseite www.alzheimerinfo.de findet man sehr viele Informationen bezüglich des Erkrankungsbildes.

Die Therapie wird auf der einen Seite Medikamentös behandelt. Dieses sollte immer vom Facharzt begleitet werden, um dementsprechend auch die Medikamente richtig einzustellen. Auf der anderen Seite wird die Erkrankung nicht medikamentös behandelt. Bei dieser Therapieform stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung.

Hierbei ist die Physiotherapie, stehend für die Beweglichkeit des Patienten und die Ergotherapie, überwiegend für die Erhaltung praktischer Alltagshandlungen. Bei beiden Therapieformen steht der Patient als ganzer Mensch immer im Vordergrund. Der Patient wird hierbei stets gefördert und gefordert, jedoch nie Überfordert. Je nachdem wie weit die Erkrankung des Patienten fortgeschritten ist, ist es für diesen wichtig, dass Familie und Freunde bei dieser Therapie mitmachen. Bei einer fortgeschrittenen Demenzerkrankung kann es passieren, dass sich der Patient charakterlich sich sehr stark verändert. Dieses kann sich im Umkehrschluss aufgrund einer gestörten Kommunikation zwischen den Angehörigen und dem Patienten negativ auswirken. In solchen Fällen müssen die Angehörigen das Problem umgehend dem behandelnden Arzt mitteilen.

Weitere Anregungen bezüglich der nicht medikamentösen Therapie findet man auf der Internetseite www.alzheimer-forschung.de.

Gedächtnistraining bei der Demenzerkrankung

Bei der Ergotherapie wird vor allem daraufgesetzt, dass der Patient, das was er kann und weiß, zu erhalten. Damit für den Patienten eine Art von Routine stattfindet, sollten sich alle an den vorgegeben Therapieplan halten. Während der Behandlung sollte man auch das Gedächtnis trainieren. Hierbei helfen vor allem Brettspiele. Die Brettspiele sollen für den Patienten Konzentrationsübungen sein, die ihn nicht überfordern sollten.
Die Spiele sollen dem Patienten hauptsächlich in dem Moment ein Ort des Wohlbefindens und Vertrauens sein. Der Patient kann bei einigen Spielen, wie zum Beispiel bei Merkspielen, Erinnerungen mit der Familie und / oder Freunden teilen. Die klassischen Brettspiele kann man auch so umwandeln, dass die fünf Reize provoziert werden. Dieses hat die Folge, dass die Nerven stimuliert werden und diese Stimulation an das Gehirn weitergeleitet wird.

Tasten (Haut)

Die Haut stellt die komplette Oberfläche vom Menschen dar. Sie dient der Orientierung und Wahrnehmung unserer Umgebung. Wichtig für den Patienten ist es die Gegenstände anzufassen und zu fühlen. Hierbei geht es um die Beschaffenheit der Objekte, die der Patient ertasten kann. Sind diese hart oder weich, warm oder kalt, rund oder eckig.
Daneben spielt auch das Schmecken (Zunge) und Riechen (Nase), womit man hier vor allem das Essen oder Trinken meint, welches der Patient am liebsten zu sich genommen hat, eine wichtige Rolle spielen kann. Sei es das Lieblingseis, welches man schon als Kind gerne gegessen hat oder das Lieblingsessen, welches man mit einer schönen Erinnerung verbindet.

Sehen (Augen)

Dieses Sinnesorgan kann man besonders gut mit einem klassischen Spiel vereinbaren. Gemeint ist das Memoryspiel, denn hier muss der Patient sich nicht nur merken, wo etwas liegt, sondern genau hinschauen.

Hören (Ohren)

Auch hier kann man daran knüpfen, woran sich der Patient gerne erinnert. Sei es das Lieblingslied in der Jugend oder das Lied vom Hochzeitstanz.

Fazit

Um die Sinne zu stimulieren kann man sich vieles einfallen lassen und vor allem mit Brettspielen und anderen Gedächtnis-Spielen kombinieren. Weitere Anregungen finden Sie auf der Seite www.gesellschaftsspiele.de/spiele-demenzkranke.

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